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Lotterien

Lotto-Systeme erklärt: Vollsystem und Teilsystem im Vergleich

Mit einem System spielen Sie mehr Zahlen als beim Normalschein. Wie Vollsystem und Teilsystem funktionieren, was sie kosten und für wen sie sich eignen.

Redaktioneller Ratgeber von JAXXplus (OnGoingMedia GmbH), gewerblicher Spielvermittler gemäß § 19 GlüStV 2021. Glücksspiel kann süchtig machen · Ab 18 Jahren · check-dein-spiel.de

Mit einem Lotto-System spielen Sie mehr Zahlen als die üblichen sechs — und decken damit viele Kombinationen auf einmal ab. Das erhöht die Trefferwahrscheinlichkeit, kostet aber entsprechend mehr. Wir erklären Vollsystem und Teilsystem sachlich.

Die Idee hinter Lotto-Systemen

Beim normalen LOTTO 6aus49 tippen Sie sechs Zahlen — das ist genau eine Kombination. Ein System erlaubt es, mehr als sechs Zahlen zu spielen und daraus automatisch viele Sechser-Kombinationen zu bilden. So decken Sie mit einem Schein viele Tipps gleichzeitig ab. Der Reiz: Liegen Ihre Zahlen richtig, gewinnen Sie oft in mehreren Gewinnklassen zugleich.

Wichtig: Ein System verbessert nicht die Wahrscheinlichkeit pro Kombination. Es spielt nur viele Kombinationen auf einmal — zu entsprechend höherem Einsatz.

Das Vollsystem

Beim Vollsystem werden alle möglichen Sechser-Kombinationen aus den gewählten Zahlen gespielt. Die System-Bezeichnung nennt die Zahl der getippten Zahlen, etwa „Vollsystem 010“ für zehn Zahlen.

VollsystemGetippte ZahlenKombinationen
00777
008828
009984
01010210
01212924

Schon an der Tabelle wird deutlich: Mit jeder zusätzlichen Zahl steigt die Zahl der Kombinationen — und damit der Einsatz — sehr schnell an.

Das Teilsystem (VEW-System)

Ein Teilsystem spielt nicht alle, sondern nur eine clever ausgewählte Teilmenge der Kombinationen. Diese Auswahl ist mathematisch so konstruiert, dass bei einer bestimmten Zahl von Richtigen eine Gewinngarantie für eine Mindest-Gewinnklasse besteht. Das macht das Teilsystem deutlich günstiger als das Vollsystem — zum Preis einer geringeren Abdeckung.

Kosten & Einsatz im Blick behalten

Der Einsatz ergibt sich aus Anzahl der Kombinationen × Preis pro Tippfeld (plus eventuelle Zusatzlotterien und Bearbeitungsentgelt). Gerade große Vollsysteme können schnell dreistellige Beträge erreichen. Deshalb gilt:

  • Legen Sie Ihr Budget vor dem Spiel fest.
  • Denken Sie an das Einzahlungslimit von 1.000 €/Monat (§ 6c GlüStV).
  • Ein höherer Einsatz bedeutet nicht automatisch einen Gewinn.

Für wen sind Systeme geeignet?

Systeme richten sich an Spieler, die bewusst mehr Kombinationen abdecken und das Mehrfach-Gewinn-Potenzial schätzen — bei vollem Bewusstsein für den höheren Einsatz. Wer mit kleinem Budget regelmäßig spielen will, fährt mit dem Normalschein oder einer Spielgemeinschaft oft passender. In jedem Fall bleibt Lotto Glücksspiel — spielen Sie verantwortungsvoll.

Häufige Fragen

Beim Vollsystem tippen Sie mehr als sechs Zahlen, und es werden alle möglichen Sechser-Kombinationen aus diesen Zahlen gespielt. Ein Vollsystem 007 mit sieben Zahlen umfasst zum Beispiel sieben Kombinationen.
Ein Teilsystem (VEW-System) spielt nur eine ausgewählte, mathematisch optimierte Teilmenge der Kombinationen. Es ist günstiger als das Vollsystem, deckt aber nicht alle Kombinationen ab — die Gewinngarantie ist daher geringer.
Pro Schein steigt die Wahrscheinlichkeit eines Treffers, weil mehr Kombinationen gespielt werden. Die Chance pro einzelner Kombination bleibt aber identisch. Der höhere Einsatz steht dem höheren Trefferpotenzial gegenüber.
Ja. Der Einsatz entspricht der Anzahl gespielter Kombinationen multipliziert mit dem Preis pro Tippfeld. Ein Vollsystem mit vielen Zahlen kann sehr teuer werden — deshalb sollten Sie vorab Ihr Budget festlegen.